2014 ziele

a)      Schritte bei der Europäischen Kommission (Ausschreibung: Creative Europe/ Deadline: März 2014) und bei den traditionellen und digitalen europäischen Verlegern, damit eine Ausgabe auf Papier und eine elektronische Ausgabe aktuelle Ausgabe ausgearbeitet wird (unter Berücksichtigung der derzeit laufenden Überarbeitung des Manuel d’Histoire de la Littérature Européenne / Lehrbuch der europäischen Literatur, das von 6 europäischen Verlegern in 7 Sprachen publiziert worden ist).

b)      Ausarbeitung eines Kapitels 1989-2009, das für das Lehrbuch der europäischen Literatur mit dem Titel „nach dem Mauerfall“ auf den neuesten Stand gebracht wird. (Es handelt sich darum, auf etwa 50 Seiten, auf Papier oder digital, zu zeigen, welche literarische Produktion der Fall der Berliner Mauer in Europa hervorgebracht hat). Konventionen mit einem Verleger für digitale Medien, um eine digitale Ausgabe auszuarbeiten, erweitert um dieses Kapitel. (Unter Verwendung von Bildern, Filmen, Reportagen, Karten, etc.)

c)      Sammlung von Beiträgen über die wichtigsten zeitgenössischen Autoren der Literatur unseres Kontinents für die Zeit von 2009-2015. Ein Beispiel: Für die 47 Länder des Europarats, Vorstellung von 47 (oder zwei Mal oder drei Mal 47) r zeitgenössischen Schriftstellerpersönlichkeiten in elektronischen Medien. Der slowenische Autor Boris Pahor , Anwärter auf den Nobelpreis für Literatur und noch immer kreativ und für Veranstaltungen verfügbar, überließ den „Lettres Européennes“ eine Reihe von ihn betreffenden Manuskripten, Fotos und Reportagen. Er wird einer von den 47 (oder zwei Mal oder drei Mal 47) zeitgenössischer Autoren sein. Falls es 150 lebende Schriftsteller vom Format eines Boris Pahor auf unserem Kontinent gibt, beabsichtigen wir, die entsprechenden 150 Einträge im Internet und auf Papier zu erstellen.

d)     Die Einführung des Fachs Europäische Literatur/European Literature, gemäß der Empfehlung 1833 des Europäischen Rates für das Fach Europäische Literatur [FREN] auf allen Ebenen des Unterrichtswesens in der Europäischen Union, sowie in den 48 Ländern des Europarats, (und warum nicht darüber hinaus?). Die Entwicklung des Fachs Europäische Literatur in Frankreich und in Europa betrifft:

-          In Frankreich den „Conseil Supérieur des Programmes“, eine vom Ministerium für Nationale Erziehung eingesetzten Stelle für „die Erneuerung der Schule“, die bis 2015 eine Empfehlung für eine Reform Lehrmethoden für Schüler und Studenten zwischen 14 und 22 Jahren (Abitur -3 Jahre bis Abitur +3 Jahre) abgeben wird.

-          Außerdem in Frankreich die „Ecole Supérieur du Professorat“, die für die praktischen Ausbildung der zukünftigen Lehrer nach ihrem Universitätsstudium zuständig ist, bevor diese ihre Tätigkeit als Lehrer an den Grundschulen, Sekundarschulen oder Universitäten aufnehmen.

-          In den Universitäten aller europäischen Länder, an denen bereits ein Lehrstuhl für Europäische Literatur besteht (Brüssel, Mühlhausen, etc.) sowie in den Hochschulen, in deren Unterrichtsprogramm Kurse über die europäische Literatur integriert sind (European School of Political and Social Sciences/ Université Catholique de Lille). Das Netz der Hochschuldozenten von Lettres Européennes stellt den interessierten Universitäten und Hochschulen in Europa und außerhalb Europas die bereits in den Jahren 2012-2013 und 2013-2014 erprobten Unterrichtsprogramme und Prüfungsthemen zur Verfügung. Zwischen den im Antrag zur Ausschreibung „Creative Europe“ – den „Les Lettres Européennes“ im März 2014 einreichen wird – angeführten Partnern, kann, in 5 Ländern (Polen, Nordirland, Belgien, Frankreich, Lettland, etc.), ein gemeinsames Programm für den Unterricht der europäischen Literatur geplant werden.

e)      Die Aktualisierung von Anthologien und anderen Texten zeitgenössischer europäischer Autoren um konvergierende Themenstellungen. Das Ziel ist, durch die Literatur Fragen wie, was macht die kulturelle Identität Europas heute aus, zu ergründen, ausgehend von bereits von „Les Lettres Européennes“ publizierten Textsammlungen. Beispiel: Fictions Européennes, eine Anthologie von 30 Europäischen Kurzgeschichten von 30 verschiedenen europäischen Autoren um das Thema: Die Union und der Weltraum, CNES 2008. Diese Textsammlung ermöglichte es dreißig Schriftstellern des 21. Jahrhunderts ihre Vorstellungen vom Konzept der Europäischen Union und die Eroberung des Weltalls darzulegen. Analog dazu könnte man sich vorstellen, dass zum Beispiel anlässlich der lettischen Präsidentschaft der EU im Jahre 2015 oder der Konferenz der Wissenschaftsminister die Publikation einer Sammlung von fiktionalen Texten über ein vorgegebenes Thema Europa betreffend erscheint.

f)       Die Einrichtung von europäischen Schriftstellerhäusern (Writers in Residence Programme). Die Lettres Européennes haben auf Wunsch des „Conseil Général du Nord“ (F) die Gründung des Schriftstellerhauses der „Villa Mont Noir / Villa Marguerite Yourcenar“ in die Wege geleitet. Darüber hinaus wurden sie beim Start der Schriftstellerhäuser “Ventspils House (Lv), Nowy Sacz (Pl) und „Passa Porta“ (B) konsultiert und assoziiert. Eine Idee der „Lettres Européennes“  ist, mit der ganz in der Nähe der Verkehrswege europäischer Kontinent / Vereinigtes Königreich liegenden „Chartreuse von Neuville-sous-Montreuil“ bei der Gründung einer neuen europäischen Schriftstellerhauses zusammenzuarbeiten.

g)      Alles diese Vorhaben erfordern die Aktivierung einer Website in möglichst vielen europäischen Sprachen. Die „Lettres Européennes“ arbeiten derzeit an der einer solchen Website auf Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch und hat die Absicht, sie in allen Sprachen Europas zu auszuarbeiten.

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